Gnarrenburg, 22.07.15



Bericht für das TSV – Aktuell- Heft:


Versöhnliches Ende einer ziemlich ungewöhnlichen Saison


Schaut man auf die jüngere Vergangenheit der Tischtennis- Abteilung zurück, dann wurde „Gipfel,“ d.h. die höchste erreichte Spielklasse, die größte Anzahl aktiver Spieler, schon vor ein paar Jahren erreicht. Das genaue Gegenteil hat die Abteilung in der Hinrunde der letzten Saison kennen gelernt. Doch schon in der Rückrunde scheint die Kertwendung gelungen zu sein. So hat die erste Herren- Mannschaft einen Titel erreicht, den es eigentlich nicht gibt und für den man auch nichts bekommt: Sie wurde „Meister der Rückrunde.“ Diese letzten sehr guten Ergebnisse reichten allerdings nicht aus um die Ergebnisse aus der Hinrunde ausgleichen zu können. Mit nur einem Punkt Abstand erreichte die erste Mannschaft den 3. Tabellenplatz. Da der Zweitplazierte Tus Zeven aber auf den Aufstieg verzichtet hat, wurde die erste Mannschaft am Ende doch noch am grünen Tisch für die Rückrunde belohnt. Wir hoffen, daß diese Trendwende anhält und werden darüber an dieser Stelle weiter berichten...


Die zweite Mannschaft zieht in ihrer Klasse souverän ihre Kreise. Ebenfalls mit nur einem Punkt weniger erreichte die 2. Mannschaft den 2. Tabellenplatz in der 2. Kreisklasse. Schon während der Saison stand für das Team fest: Aufsteigen wollen sie wenn nur als Meister. Der Abstand zwischen dem Meister vom MTSV Selsingen und unserer zweiten Mannschaft machte in dieser Saison nur ein Unentschieden, d.h. eine einzige Punkteteilung aus. Mit diesem Ergebnis ist die Mannschaft gut gelaunt in die „Vizemeisterschaftssaisonabschlußreise“ aufgebrochen und inzwischen auch wieder zurück gekehrt..


Die dritte Mannschaft hat ein klares Rotationsprinzip erkennen lassen: Wer spielen kann und Zeit hat, der spielt. So zeigte sich das Team immer wieder mit einer komplett anderen und für Zuschauer überraschenden Aufstellung, so daß die Ergebnisse oftmals auch zur Nebensache wurden. Für die kommende Saison hat sich die 3. Mannschaft in der 3. Kreisklasse viele Ziele aufbewahrt...




Der für die erste Mannschaft beendete Abwärtstrend ist hoffentlich auch für die Jugendabteilung in dieser Saison erreicht. Noch vor einigen Jahren bestand die Jugendabteilung aus 4 Mannschaften, die auf Bezriksebene in der Jungen BK und auch auf Kreisebene um die Meisterschaften mitgespielt haben. Davon waren die beiden Jugendmannschaften in dieser Saison soweit entfernt wie noch nie. Das lag jedoch nicht an der Spielstärke, sondern eher an der Anzahl der Spieler. Ein

besorgniserregender Trend zeichnet sich ab: Immer öfter hören Jugendspieler auf und immer weniger Jugendspieler beginnen mit dieser zweifellos faszinierendsten Ballsportart. Diese Entwicklung ist leider bei allen Vereinen der Umgebung zu erkennen. Unsere beiden Jugendmannschaften starteten schon unter sehr schwierigen Bedingungen in die Saison: Die erste Mannschaft trat in der Jungen Bezirksklasse und die zweite auf Kreisebene an. Nachdem sich leider Spieler nicht vor sondern erst in der Saison entschlossen haben, nicht mehr an Punktspielen teilzunehmen mußte die Reißleine gezogen und die erste Mannschaft zurück gezogen werden. Es gibt aber auch positives zu berichten: So haben die beiden Neuanfänger Jonas Thobaben und Julian Saborskich gar nicht damit gerechnet, daß sie so schnell zu Stammspielern der Mannschaft werden und haben dann auch gleich viele Spiele gewinnen können.




Julian spielte als eigentlicher B- Schüler in der zwei Altersklassen höheren Jungen Kreisliga und damit unter dem Radar der gleichaltrigen Spieler. Erst bei der Kreisrangliste zeigte er sich zum ersten mal in seiner Altersklasse und sorgte bei der Ranglisten- Qualifikation am Samstag mit dem Sieg für ein Ausrufezeichen. Leider hatte er an dem direkt darauf folgenden Sonntag keine Zeit, so daß er zur Endrangliste nicht antreten konnte... was die anderen Spieler sehr erleichtert aufgenommen haben.



Das Highlight der letzten Saison ist aber das Ergebnis der Rangliste der Jungen:

Phil Meyer erreichte das, was bisher kein Jugendspieler der jüngeren Geschichte erreichen konnte: Er gewann die Kreisrangliste 2015! Dabei hatte er zum Teil die gleichen starken Gegner, an den sich frühere Gnarrenburger Ranglistenteilnehmer „die Zähne ausgebissen“ haben. Daher ist dieser Sieg wirklich aller Ehren wert. Wir werden sehen, wie lange es dauern wird, bis wieder ein Spieler aus Gnarrenburg die Rangliste für sich entscheiden kann...



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Wir freuen uns über jeden Neu- und Wiedereinsteiger ;-)